Die IGS Langenhagen ist weiterhin „erdnussfreie Schule“

Sep. 10, 2026 | Schulleben

Für manche Kinder und Jugendliche kann schon eine winzige Spur von Erdnüssen lebensbedrohlich sein. Um betroffenen Schülerinnen und Schülern einen sicheren und unbeschwerten Schulalltag zu ermöglichen, ist und bleibt die IGS Langenhagen eine „erdnussfreie Schule“. Doch ein solches Konzept funktioniert nur, wenn alle im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist.

Aus diesem Grund hat sich unser Kollegium am gestrigen Dienstag wieder von Expertin und Kinderkrankenschwester Kerstin Henning von der MHH schulen lassen.   
In einer praxisnahen Fortbildung frischten die Lehrkräfte ihr Wissen rund um das Thema schwere Lebensmittelallergien und Anaphylaxie (allergischer Schock) auf. Dabei wurde intensiv trainiert, wie man im Notfall schnell, besonnen und richtig reagiert , insbesondere bei der lebensrettenden Handhabung des Adrenalin-Autoinjektors (Notfall-Pen).

In den letzten Jahren hatte die IGS Langenhagen einige Kinder mit Erdnussallergie in der Schülerschaft, lt. Hennig steigt auch die Anzahl schwerwiegender, lebensbedrohlicher Allergien stetig.
Um so wichtiger, dass das Kollegium im Notfall weiß was zu tun ist. Und auch die Schulgemeinschaft wird regelmäßig daran erinnert, rücksichtvoll miteinander umzugehen, damit sich jeder in der Schule sicher fühlen kann. 

Indem wir weiterhin gemeinsam darauf achten, keine Erdnüsse oder erdnusshaltigen Snacks mit in die Schule zu bringen, machen wir den IGS-Campus zu einem sicheren Ort für alle!

Die Schulleitung bedankte sich nicht nur bei Kerstin Henning für die Schulung, sondern ebenfalls bei Lehrerin Antje Kaps, die nicht nur ebenfalls als Kinderkrankenschwester ausgbeildert ist, sondern den schulinteren Schulsanitätsdienst leitet und die Veranstaltung organisiert hat.