"Mein Name ist Bertolt Brecht. Meine Bücher wurden verboten…. und trotzdem habe ich weiter geschrieben.“
Ein Kurs Darstellendes Spiel und ein Geschichtskurs aus Jg. 12 setzen sich im Frühjahr 2026 mit dem auseinander, was vor 93 Jahren in vielen deutschen Städten geschah: Im Frühjahr 1933 verbrannten NSDAP-Organisationen, wie die HJ oder die SA, Bücher.
In einer quasi feierlichen Aktion ließen sie Werke unliebsamer AutorenInnen und KünstlerInnen in Flammen aufgehen. Darunter waren die Werke jüdischer, marxistischer oder generell oppositioneller Schriftsteller. Dazu gehörten Erich Kästner, Erich Maria Remarque, Bertha von Suttner, Mascha Kaleko und zahlreiche andere AutorInnen, die gegen das Grauen von Krieg und Gewalt, für Frieden, gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit, über Macht und Ohnmacht, für Menschenwürde schrieben.
Als szenische Lesung stellen die SchülerInnen ausgewählte Texte und Biografien von AutorInnen vor und bringen uns zum Nachdenken: Wie bedroht sind wir von Exklusion und Zensur heute? Frei zu denken, frei zu sprechen und zu schreiben - Gedanken- und Meinungsfreiheit ernst zu nehmen, nicht zu missbrauchen, nicht zu verhöhnen, nicht einzuschränken, sondern zu schätzen und zu schützen ist uns heute wichtig! Daran wollen wir erinnern!
Was bedeuten Bücher dir?



