Bereits im Jahr 2016 veränderte sich das äußere Bild unserer IGS Langenhagen grundlegend: Das gesamte Schulzentrum wurde eingerüstet und große, metallene Treppen prägten plötzlich die Außenwirkung des Gebäudes. Sogar der NDR berichtete damals über diese ungewöhnlichen Brandschutzmaßnahmen, die auf den ersten Blick wie der Start einer echten Baumaßnahme aussahen.
Jetzt, am 17. April 2026, ist der tatsächliche Startschuss gefallen: In einem feierlichen Festakt wurde auf dem Schulhof symbolisch eine Mauer eingerissen. Dies markierte den offiziellen Beginn der Abrissarbeiten, beginnend mit dem Vorab-Rückbau der alten, kleinen Turnhalle und den Startschuss für den sehnlichst erwarteten Neubau.
Diesem Moment waren jahrelange Planungen, unzählige Abfragen, Ratssitzungen, Schulausschusssitzungen und unendlich viele Arbeitsstunden unserer kollegialen Schulleitung vorausgegangen. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer didaktischen Leiterin Kerstin Bücken. Neben ihrer ohnehin anspruchsvollen pädagogischen Arbeit hat sie einen massiven Teil der Zuarbeit für die Stadtverwaltung und das Architekturbüro geleistet.
Schulleiter Sven Schickerling warf während des Festaktes einen ermutigenden Blick in die Zukunft.
Er versprach dem jetzigen 5. Jahrgang, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse später in der neuen Aula des Neubaus entgegennehmen dürfen.
Auch Bürgermeister Mirko Heuer zeigte sich enthusiastisch und betonte, seine Verwaltung habe richtig „Bock“ darauf, eine neue Schule für die Kinder und Jugendlichen zu bauen.
Er verwies dabei auf die gewaltigen Kosten von fast 200 Millionen Euro, die jedoch eine absolut lohnende Investition in gute Bildung seien.
Die Vertreter des Architekturbüros BKSP aus Hannover, das seinerzeit den Architekturwettbewerb für sich entscheiden konnte, versprachen einen gut gesteuerten Abriss und Neubau.
Es sei eine Operation „am offenen Herzen“ – also ein fließender Übergang während des laufenden Schulbetriebs. Bis 2032 soll der moderne Schulcampus in drei Bauabschnitten entstehen, wobei der Unterricht übergangsweise unter anderem in einem neuen „Container-Campus im Grünen“ stattfinden wird.
Wie zum Trotz, oder vielmehr als außerordentlich gutes Omen, erreichten die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr neue Höchstwerte. Das Interesse war so enorm, dass für die 180 verfügbaren Plätze an unserer Schule sogar ein Losverfahren durchgeführt werden musste.
Das beweist das immense Vertrauen der Eltern und Kinder in unsere IGS: Die hervorragende pädagogische Arbeit an unserer Schule ist ihnen weitaus wichtiger als ein, vorübergehend noch, nicht optimaler Gebäudebestand und Baumaßnahmen.



