Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als Jahrgangsleiter Jens Aschenbrenner sichtlich bewegt vor die Schülerinnen und Schüler seines 10.Jahrgangs trat. Er hatte sichtbar Mühe, die ersten Worte an das Publikum zu richten. Zum Auftakt des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar ließ Aschenbrenner einen Film einspielen, der seine Wirkung nicht verfehlte: Aus der anfangs noch gut gelaunten Schülerschaft wurden stille, tief beeindruckte Zuschauer. Die eindringlichen Bilder dokumentierten die Gräuel des Holocausts auf dramatische Weise und schufen eine Atmosphäre der Betroffenheit. In seiner anschließenden Ansprache appellierte Aschenbrenner an die Verantwortung jedes Einzelnen im Alltag. Er betonte, dass schon das eigene, „kleine“, aber richtige Handeln dazu beitragen kann, die Demokratie zu schützen und sie als Gesellschaft lebendig zu halten. Um das Unfassbare greifbar zu machen, hingen im Foyer der Aula Steckbriefe von Opfern des Nationalsozialismus. Wie Aschenbrenner ausführte, sollten diese dazu dienen, der gewaltigen Zahl von sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden ein Gesicht zu geben und sie aus der Anonymität der Masse herauszuholen. Den Abschluss bildete eine Lesung: Schülerinnen und Schüler trugen Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank vor. Diese Worte dienten als Mahnung, die Erinnerung wachzuhalten und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass sich solches Unrecht niemals wiederholen darf.
Ein besonderer Auftritt: Die IGS Langenhagen bei 6K UNITED
Ein Konzert in einer großen Halle zusammen mit Tausenden anderen Kindern: Die Teilnahme am „6K UNITED“-Konzert in der ZAG Arena in Hannover war für die Schülerinnen und Schüler der IGS Langenhagen ein besonderes Erlebnis. Der Tag war genau durchgetaktet. Bereits um...



